Vorsicht! So wird ihr E-Mail-Account geknackt!

Erstellt am Samstag, 24. September 2011 Geschrieben von Super User

So einfach ist ihr E-Mail Account geknackt !


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Dutzende Nutzer sind bedroht: So einfach lassen sich Passwörter umgehen !

Nachdem Microsoft, Google, Yahoo und AOL vor einiger Zeit eingestehen mussten, dass tausende ihrer E-Mail Konten geknackt wurden, sind nun einige Benutzer Verunsichert. Was ist zu tun wenn Sie sich nicht mehr in ihr E-Mail-Postfach einloggen können, oder jemand mit Ihrem Namen bei eBay einkauft ? Lese Sie hier wie Sie sich schützen und wie es dazu gekommen ist.

Wo können Angreifer überall rein ?
Die Antwort ist einfach, im schlimmsten Fall, bei allen Internetdiensten, für die ein Nutzer Zugangsdaten braucht. Das E-Mail-Postfach ist dabei der Ausgangspunkt. Ist einmal das Postfach geknackt und mit einem neuen Passwort versehen stehen dem "Einbrecher" alle Türen offen.
Wie z.B. eBay, Amazon und PayPal. Denn die meisten Dienste verschicken auf Wunsch ein neues Passwort an die E-Mail-Adresse. Welche Dienste das Opfer benutzt, verrät meist schon das E-Mail-Postfach selbst. Newsletter, Bestellbestätigungen und Foren-Nachrichten geben dabei genügend Hinweise. 

Wieso ist das Knacken von Konten so einfach ?
Der Hauptgrund dabei ist: E-Mail-Dienste wollen es ihren Nutzern möglichst einfach machen. Wenn ein Nutzer sein Passwort vergisst, muss er nur eine Sicherheitsfrage beantworten. Die richten viele Nutzer bei der Anmeldung ein. Doch dabei ist genau hier die Gefahr am größten: Denn viele „geheime Fragen“ lassen sich auch von anderen Personen beantworten. Ist diese „geheime Frage“ erst einmal beantwortet, legen Angreifer gleich ein anderes Passwort fest. Viele Dienste bieten nur vorgegebene Fragen wie z.B. „Wie heißt Ihr Haustier?“ Die richtige Antwort wissen Sie persönlich auch noch nach Jahren. Doch auch Freunde und Bekannte kennen wohl möglich diese Antwort.

Wie gelingt es Fremden diese Fragen zu beantworten ?

• In den meisten Fällen reicht eine normale Suchmaschine wie Google um die nötigen Informationen zu bekommen.

•Angaben zum persönlichen Lebenslauf gibt es bei Personen-Suchmaschinen wie 123people und Yasni.

• Antworten zur „geheimen Frage“ liefern Communitys wie StudiVZFacebook oder MySpace. Denn dort geben die meisten Nutzer Infos über ihr Leben und ihre Vorlieben preis. Außerdem geben Nutzer sehr oft Preis, wie ihre Haustiere heißen.


Welche Dienste sind betroffen ?
Die betroffenen Anbieter sind Google Mail, T-Online, Freenet, Microsoft Hotmail, Yahoo Mail und AOL. Kaum bzw. nicht betroffen sind web.de und GMX.


So schützen Sie sich !

• Legen Sie bei den Sicherheitsfragen, Fragen fest worauf wirklich nur Sie die Antwort wissen können.

• Egal ob E-Mail-Postfach, Internetshop oder Reiseanbieter, Vergeben Sie bei jedem Dienst ein eigenes Passwort.

• Nutzen Sie Passwort-Manager wie KeePass, er generiert für Sie sichere Passwörter und verwaltet diese für Sie. Um in die Passwort-Datenbank einsehen zu können benötigen Sie ein Master-Passwort, welches Sie entweder aufschreiben und an einem sicheren Ort aufbewahren oder auf einen USB-Stick speichern.

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